Bluthochdruck

Blutdruck

Herz- Kreislauferkrankungen sind in den Industrieländern die Todesursache Nummer eins.

Blutdruck -Normalwerte

Normalwert: 120mmHg/80mmHg – 140 mm Hg/85mmHg je nach Alter und Gewicht.
Ein erhöhten Herzinfakt-Risiko besteht ab 140 mmHg/85mmHg  unabhängig vom Alter.

Vermeiden Sie: Bewegungsmangel, Rauchen, fettreiche Ernährung, Stress
Das tut Ihrem Herzen gut: Ausgewogene, kohlenhydratreiche Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse

Belastenden Stress vermeiden und Entspannungstechniken lernen
Ausdauersportarten wie Laufen, Gehen, Schwimmen, Radfahren, Langlaufen,…

Regelmäßig Blutdruck messen - mit dem medizinisch richtigem Gerät

Regelmäßige Blutdruckkontrolle gibt Sicherheit. Ob zu Hause, im Büro oder unterwegs – durch die Selbstmessung können Werte
unter Alltagsbedingungen erfasst werden. Am besten sollte einmal morgens und einmal abends gemessen werden. Denn die kontinuierliche Verfolgung der „Blutdruckkurve“ hilft dem Arzt bei Therapiekontrolle und -anpassung.
Das Team der Christophorus-Apotheke berät Sie gerne bei der Auswahl des für Sie am besten geeigneten Gerätes.

Diät bei hohem Blutdruck

Bei zu hohem Blutdruck ist der Gang zum Arzt von unbedingter Notwendigkeit. Richtige Ernährung unterstützt aber die Behandlung gegen zu hohen Blutdruck und in leichten Fällen kann man vielleicht sogar auf den Einsatz von Medikamenten verzichten.    Bei vielen Menschen ist das Kochsalz mit seinem Bestandteil Natrium der wichtigste Faktor für erhöhte Blutdruckwerte.Der menschliche Körper würde täglich nur 2 bis 3 g Salz brauchen, um für die Körperfunktion genügend zur Verfügung zu haben. Bei Naturvölkern, deren Salzverbrauch sich in diesem Rahmen bewegt, gibt es viel weniger Menschen mit zu hohem Blutdruck als bei den sogenannten zivilisierten Völkern.In Mitteleuropa liegt der tägliche durchschnittliche Kochsalzverbrauch aber pro Kopf bei 15 g. Vor allem das in den Lebensmitteln "versteckte" Salz ist dafür verantwortlich.Durchschnittlich nehmen wir täglich 5 g Kochsalz mit Brot und Backwaren und weitere 5 g mit Fleisch und Wurst zu uns. Viele Konserven, Packerlsuppen und Fertiggerichte enthalten ebenfalls mehr Salz als notwendig. Um dem entgegenzuwirken, kann je nach Blutdruckwerten und verordneten Medikamenten zur Unterstützung der Behandlung eine

 

  1. streng salzarme Kost – bis zu 1 g Kochsalz pro Tag
  2. salzarme Kost – bis zu 3 g Kochsalz pro Tag
  3. gelockerte salzarme Kost – bis 6 g Kochsalz pro Tag

angewendet werden.

Da salzreduzierte Kost für unseren Gaumen doch fad schmeckt, kann man eventuell Kochsalzersatz, der kein Natrium enthält, verwenden.

Meist schmeckt Salzersatz in größeren Mengen jedoch etwas bitter. Eine optimalere Geschmacksverbesserung erzielt man durch die Verwendung von vielen Kräutern und Gewürzen (getrocknet, gefroren oder frisch) oder mit Marinaden für Fleisch und Fisch, die man aus Knoblauch oder Kräuteröl, Essig oder Wein herstellt.

Statt Kochen die Nahrungsmittel grillen, braten oder gratinieren, um den Geschmack zu verstärken. Salate mit Knoblauch-, Kräuter- oder Olivenöl und frisch geriebenem Kren, Kräutern und Zwiebel anmachen. Sauerrahm und Sauermilch verwenden. Vollkornprodukte statt ausgemahlenem Mehl.

Auch Übergewicht stellt einen Risikofaktor für hohen Blutdruck dar, da die Adern und vor allem die feinen Blutgefäße in den Gliedmaßen durch das umliegende Fett und die dadurch gespannte Haut zusammengedrückt werden und das Blut so schlechter in den venösen Blutkreislauf gelangen kann.

Blutdruck und Genussmittel:

Kaffee und Tee haben entgegen einer weit verbreiteten Meinung kaum einen schlechten Einfluss auf den Blutdruck, wenn nicht gerade ein extrem hoher Überdruck vorliegt.

Scharfe Gewürze können zwar den Schweiß auf die Stirne treiben, erhöhen aber den Blutdruck nicht.

Mit größerem Alkoholkonsum und Rauchen züchtet man sich hingegen mit großer Wahrscheinlichkeit auch dann erhöhten Blutdruck an, wenn man vorher normalwertig war.

Schokolade, Mehlspeisen und andere Leckereien sind in Maßen kein Problem, solange es nicht zu Übergewicht kommt.

Weitere Ernährungsmaßnahmen:

Neuere Forschungen haben gezeigt, dass der Ersatz von gesättigten durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Fisch, Pflanzenöle statt tierischer Fette) ebenfalls den Blutdruck senkt.

Die Wissenschaft streitet darüber, ob Knoblauch tatsächlich eine blutdrucksenkende Wirkung hat. Als gesichert gilt aber, dass er sich günstig auf die Fließeigenschaften des Blutes auswirkt. Man muss jedoch täglich zwei bis drei frische Knoblauchzehen (beim Kochen oder Braten verliert er seine Wirkung weitgehend) essen, um eine messbare Wirkung zu erzielen. Wunder darf man sich aber auch dann keine erwarten. Auf gar keinen Fall kann Knoblauch eine ärztliche Behandlung ersetzen.