Heilkräuter bei Erkältungen

Chinarinden-Tee: wirkt fiebersenkend und appetitanregend (Nicht in der Schwangerschaft und bei Magen- und Darmgeschwüren verwenden)
Lindenblüten-Tee: wirkt schweißtreibend und fiebersenkend (nach dem Trinken unbedingt ins Bett legen zum Schwitzen)
Königskerzenblüten-Tee: wirkt reizlindernd und auswurffördernd
Spitzwegerichblätter-Tee: bei Katarrhen der Atemwege und Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut.
Thymiankraut-Tee: bei Katarrhen der Atemwege, Reizhusten und Keuchhusten
Eibisch-Tee:  wirkt besonders gut gegen Reizhusten und entzündliche Reizzustände im Mund- und Rachenbereich. Immer in kaltem Wasser ansetzen und nicht zu stark erhitzen.
Brusttee: ist eine Mischung verschiedener Heilkräuter die sich, zur unterstützenden Behandlung von Erkältungen,  gut ergänzen.
Viele Heilkräuter können auch als Tinktur (Tropfen) oder Sirup (Saft) eingenommen werden.
Auch die Inhalation oder das Auftragen von  Salben mit ätherischen Ölen hat sich bei Erkältungen bewährt.
 
 

Lungenentzündung

Eine Lungenentzündung ist eine tückische Krankheit, weil man außer einer gewissen Abgeschlagenheit und Müdigkeit keine weiteren Beschwerden haben kann.

Die Folgen einer unbehandelten Lungenentzündung können aber fatal sein:

  • Herzmuskelentzündung
  • Brustfellentzündung
  • eitrige Gelenksentzündungen,
  • Gehirnhautentzündung
  • Blutvergiftung

Risikogruppen: Personen nach Operationen, chronisch Kranke, Alkoholiker, ältere Menschen und sehr kleine Kinder, Mangel- oder fehlernährte Personen

Mehr als die Hälfte aller Lungenentzündungen wird durch Pneumokokken hervorgerufen.

Etwa jeder zehnte Betroffene stirbt daran, bei Risikogruppen-Angehörigen stirbt jeder dritte.
Mit Pneumokokken infizieren sich rund ein Drittel der Kinder und etwa jeder zehnte Erwachsene. Ist die Immunabwehr nicht geschwächt, wird der Ausbruch der Krankheit verhindert. Diese Personen können aber wieder andere mit Pneumokokken anstecken und ist die Immunabwehr geschwächt, bricht die Erkrankung aus.

Da es für Kinder unter zwei Jahren noch keinen geeigneten Impfstoff gibt, sollten sich Erwachsene impfen lassen, um eine Ansteckung der Kleinen zu verhindern. Vor allem auch deshalb, weil Kleinkinder besonders empfindlich gegenüber Pneumokokken sind und sich die Infektion bei ihnen meist als Gehirnhautentzündung äußert.

Die Impfung senkt das Risiko eines Spitalsaufenhaltes um etwa ein Drittel.
Das Risiko, an einer Lungenentzündung zu sterben, wird um ein Viertel gesenkt.

Sie sollten sich impfen lassen:

  • Senioren ab 60 Jahren
  • Chronisch Kranke (Diabethiker, Herzerkrankungen, Asthma, Nierenleidende, usw.)
  • Personen, die viel mit Risikogruppen in Kontakt kommen (Krankenhaus, Altenheime, usw.)
  • jeder, der sich schützen möchte

Tipp

Wer sich gegen Pneumokokken und Grippe impfen läßt, senkt das Risiko eines Spitalsaufenthaltes um mehr als 2/3 und das Risiko zu Sterben, wird sogar um 82 Prozent gesenkt.

Stärken sie Ihre Immunabwehr!

  • Versorgen Sie sich ausreichend mit Vitaminen und Spurenelementen (Wichtig im Winter ist Vitamin C und Zink), dazu Essen sie mindestens 250 Gramm Obst und 250 Gramm Gemüse (am Besten roh) oder nehmen Multivitaminpräperate (Supradyn, Vitamin plus, Centrum, usw.) ein
  • Präparate des roten Sonnenhutes (Echinacin Tropfen von Madaus, Echinaforce,usw.) stärken das Immunsystem
  • Homöopathie: Echinaca, Lymphomyosot, Engystol, Gripagil, usw.
  • Trinken Sie viel! Am Besten Kräutertees, Wasser, verdünnte Fruchtsäfte (1/3 reinenFruchtsaft + 2/3 Wasser), Limonaden sind als Durstlöscher nicht geeignet (Zu hoher Zuckergehalt)
  • Gehen Sie in die Sauna oder ins Dampfbad. Besprechen Sie sich vorher mit einem Arzt, falls Sie irgendeine chronische Erkrankung (Venenleiden, Herzerkrankungen, usw.) oder Erkältung haben.